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Lernprobleme lösen sich nicht von alleine.

Benötigt Ihr Kind Unterstützung? Ich helfe Ihnen gerne!

Grundsätzlich wird zwischen der anlagebedingten Legasthenie (spezielle Lese- Rechtschreibschwäche) und der erworbenen Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) unterschieden.

Was versteht man unter Legasthenie?

Legasthene Kinder werden meist auffällig durch ihre zeitweise Unaufmerksamkeit, wenn sie mit Buchstaben in Verbindung kommen. Diese Unaufmerksamkeit wird durch eine differente Sinneswahrnehmung hervorgerufen und hat so genannte Wahrnehmungsfehler beim Lesen und Schreiben zur Folge. Im Moment des Produzierens solcher Wahrnehmungsfehler nimmt das Kind die inkorrekte Schreibweise nicht wahr. Dies hat jedoch nichts mit der Intelligenz des Kindes zu tun, sondern lediglich mit der fehlenden Aufmerksamkeit und der differenten Sinneswahrnehmung.

Legasthene Kinder zeigen oft besondere Fähigkeiten, sie sind beispielsweise besonders kreative Menschen, sehr einfühlsam, äußerst phantasievoll oder technisch sehr begabt. 

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Manchmal gilt es diese besonderen Talente erst zu entdecken, da sie durch schulische Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben überlagert werden. Da legasthene Menschen häufig Misserfolge und Frustration erleben, zweifeln sie oft an all ihren Fähigkeiten.

Was versteht man unter Lese- Rechtschreibschwäche (LRS)?

Im Gegensatz zur Legasthenie, welche genetisch bedingt ist, ist die Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) erworben, d.h. sie wurde durch bestimmte Ereignisse im Leben des Kindes hervorgerufen (z.B.: Krankheit, Schulwechsel, Lehrerwechsel, Scheidung, etc.). Meist handelt es sich hierbei um ein vorübergehendes Problem. Entspannen sich die belastenden Lebensumstände, dann kann durch vermehrtes Üben dieses Lernproblem behoben werden.

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Anzeichen für eine möglicherweise vorhandene Legasthenie:

Häufig gab es bereits im Kleinkindalter Hinweise auf eine eventuell vorliegende Legasthenie.

Beispiele:

Das Kind hatte keine oder eine verkürzte Krabbelphase.
Es gab auffällig „gute“ und „schlechte“ Tage.
Das Kind begann verspätet zu gehen oder hatte eine schlechte Körperkoordination.
Das Binden von Maschen oder das Knöpfeschließen bereitete Schwierigkeiten.
Die Unterscheidung von linke, rechts, oben, unten war immer ein Problem.
Radfahren, Schifahren und Schwimmen konnte nur mühsam erlernt werden.
Das Kind hatte eine Abneigung geben Domino- und Memoryspiele, Puzzles und das Lernen von Reimen und Kinderliedern.
Die Sprachentwicklung war verzögert (verwaschene, undeutliche Sprache).
Das Hantieren mit Besteck oder einer Schere war schwierig.

Später, während der Schulzeit, zeigen sich dann weitere Schwierigkeiten, obwohl das Kind in Alltagssituation auffällig wach und interessiert ist.

Beispiele:

Das Kind ist häufig abwesend oder tagträumerisch während des Lesens und Schreibens.
In der Schule und bei der Hausübung trödelt das Kind und wird mit den Aufgaben nicht fertig.
Während des Lesens und Schreibens ist das Kind häufig angespannt und unruhig.
Das Kind denkt schneller als es handelt, es kann seine Gedanken nicht so schnell zu Papier bringen.
Beim Schreiben werden Buchstaben verwechselt, ausgelassen, verdreht oder die Reihenfolge vertauscht.
Das Kind liest sehr langsam und ungenau, was eine erschwerte Sinnesentnahme zur Folge hat.
Die Zeitplanung fällt schwer.
Das Kind scheint unorganisiert, hat aber seine eigene Ordnung.
Das Erlernen des Alphabets und das Erinnern von Reihenfolgen bereitet Schwierigkeiten.
Vermehrtes Üben des Lesens und Schreibens führt nicht zu gewünschten Verbesserungen.

Ist mein Kind von Legasthenie betroffen?

Sollten mehrere der oben angeführten Aussagen auf Ihr Kind zutreffen, ist es sinnvoll, das Kind von einem ausgebildeten Legasthenietrainer testen zu lassen. Mit Hilfe des AFS-Tests kann festgestellt werden, ob tatsächlich eine Legasthenie vorliegt, oder ob es sich um eine Lese- Rechtschreibschwäche handelt.

Diese Feststellung ist deshalb wichtig, da für legasthene Menschen ein vermehrtes Üben im Symptombereich (Lesen, Schreiben) nicht ausreicht. Es ist notwendig gleichzeitig auch die Sinneswahrnehmungen und die Aufmerksamkeit zu trainieren. Nur so können im Laufe der Zeit Verbesserungen beim Lesen und Schreiben erzielt werden.

Durch Aufmerksamkeitsübungen, in welchen das Kind lernt seine Gedanken beim Lesen und Schreiben zu kontrollieren und durch die Schärfung der Sinneswahrnehmungen (Optik, Akustik, Raumwahrnehmung, Körperschema) werden Voraussetzungen geschaffen, welche auch Erfolge im Bereich der Symptome (Lesen und Schreiben) ermöglichen.
 

Kann ich in jedem Alter mit dem Training beginnen?

Grundsätzlich ist in jedem Alter ein Legasthenietraining möglich, doch der Aufbau des Trainings ist unterschiedlich. Während im Kindesalter neben dem Symptomtraining und dem Aufmerksamkeitstraining auch ein Training der Sinneswahrnehmungen notwendig ist, beschränkt sich bei Erwachsenen das Training auf den Aufmerksamkeits- und den Symptombereich.  Die Sinneswahrnehmungen können bei erwachsenen Menschen nicht mehr in dem Ausmaß trainiert werden.

Die Hauptzielgruppe des Legasthenietrainings sind SchülerInnen im Alter von 6-14 Jahren, denn je früher das Training beginnt, desto schneller können sich Erfolge einstellen und Frustrationserlebnisse vermieden werden.

Sollten bereits im Vorschulalter Anzeichen einer Legasthenie beobachtet werden, kann ein speziell auf das Kind abgestimmtes Training stattfinden. Dies konzentriert sich auf die Schärfung der Sinneswahrnehmungen in den Bereichen der Optik, Akustik und Raumorientierung.

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Trainingsablauf

Die Trainingsstunden finden in der Regel einmal wöchentlich statt. Es werden Übungen zur Aufmerksamkeitsverbesserung, zu den jeweils betroffenen Wahrnehmungsbereichen und zu den einzelnen Bereichen der Rechtschreibung durchgeführt. Die Eltern erhalten zudem eine Anleitung für das häusliche Training. 

Ziel des Trainings ist eine kontinuierliche Verbesserung des Lesens und Schreibens. Durch eine systematische Erarbeitung verschiedener Rechtschreibschwerpunkte und durch bewusstes Schreiben wird ein Rechtschreibgewissen entwickelt. Dies führt zu Erfolgserlebnissen, welche sich positiv auf Motivation und Selbstvertrauen auswirken. 

Legasthenie
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Dyskalkulie oder Rechenschwäche (RS)

Dyskaklkulie 

Legasthenie in der Fremsprache Englisch

Hat Ihr Kind auch beim Erlernen der Fremdsprache Schwierigkeiten? Ich unterstütze Sie gerne!

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Eine Legasthenie in der Muttersprache muss sich nicht zwangsläufig auf die zu lernende Fremdsprache übertragen, doch viele Schüler, die in der Muttersprache Schreib- und Leseschwierigkeiten haben, erlernen auch Fremdsprachen nicht leicht. Deshalb ist es notwendig, den betroffenen Kindern in diesem Bereich eine individuelle Förderung zu ermöglichen, damit ein Erfolg erzielt werden kann. Hat das Kind bereits in der Volksschule Förderung erhalten, wirkt sich dies sehr positiv auf das Erlernen der Fremdsprache aus, denn es hat bereits Strategien entwickelt, mit denen es an die neue Sprache herangehen kann.

Sollten jedoch Probleme auftreten, ist es wichtig, diesen auf den Grund zu gehen und umgehend entgegenzuwirken. Eine genaue Abklärung durch einen Spezialisten ist ratsam, denn jedes Kind hat seine eigenen individuellen Schwierigkeiten.

Die englische Sprache ist gekennzeichnet durch eine Formenvielfalt und Unregelmäßigkeiten in der Laut-Buchstaben-Zuordnung. Besondere Schwierigkeiten bereitet die englische Rechtschreibung deshalb in der Vokalverschriftlichung und der Konsonantenverschriftlichung und die zahlreichen Homophone und Homographe führen zu Verunsicherungen und Verwechslungen.

Das Erlernen der englischen Sprache stellt hohe Anforderungen an die auditive und visuelle Differenzierungs- und Merkfähigkeit. Angesichts der Komplexität der englischen Orthographie ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Schüler in der weiterführenden Schule mit dieser Sprache schwertun. Fällt ein Kind jedoch trotz intensiven Übens durch eine gleichbleibend hohe Fehlerzahl auf und sind diese Fehler auf auditive und/oder visuelle Wahrnehmungsschwächen zurückzuführen, deutet dies auf eine Fremsprachenlegasthenie hin, auch dann, wenn das Kind zuvor in der deutschen Rechtschreibung nicht als legasthen aufgefallen ist.

Förderung:

Das Vokabellernen, die Grammatikarbeit sowie Hör- und Leseverstehen sind Schwerpunkte in der Förderarbeit. Hierbei ist zu betonen, dass das Lernen von Vokabeln für Legastheniker Schwerstarbeit ist. Für jedes Vokabel muss der Wortklang, das Wortbild und die Speicherung der deutschen Wortbedeutung mühsam erarbeitet werden. Hierfür benötigt das legasthene Kind Strukturierungshilfen und Übungstechniken, damit schnellstmöglich Lernerfolge erzielt werden können und die Lernmotivation aufrechterhalten bleibt.

Legasthenie Englisch

Ist Ihr Kind beim Rechnen häufig überfordert, schnell ermüdet und erschöpft? Ich helfe Ihnen gerne weiter! 

Was versteht man unter Dyskalkulie?

Von Dyskalkulie spricht man, wenn beim Erlernen der mathematischen Grundfertigkeiten erhebliche Schwierigkeiten auftreten. Man geht davon aus, dass die Dyskalkulie ähnliche genetische Ursachen wie die Legasthenie hat. Betroffene haben keine verminderte Intelligenz, sondern differente Sinneswahrnehmungen. Diese führen dazu, dass es im Umgang mit Zahlen zu zeitweiser Unaufmerksamkeit kommt, was wiederum eine erhöhte Anzahl von Wahrnehmungsfehlern zur Folge hat. 

Liegt bei Ihrem Kind eine Dyskalkulie vor? Beobachten Sie bei Ihrem Kind eine oder mehrere der folgenden Auffälligkeiten, könnte eine Dyskalkulie vorliegen. 

  • Das Erledigen der Mathematikhausaufgaben dauert unangemessen lange. 

  • Die Mathematiknote ist deutlich schlechter als die anderen Schulnoten. 

  • Auch intensives Üben bringt kaum Erfolg

  • Ähnlich aussehende Ziffern werden verwechselt (z.B.:6/9)

  • Zahlen werden "nach Gehör" falsch geschrieben
    (z.B.: 34 statt 43)

  • Einfache Rechenaufgaben müssen immer neu berechnet werden (z.B.: Einmaleins)

  • Probleme beim Zehner-, Hunderter-, Tausenderübergang

  • Rechnen durch Zählen (häufiges Fingerzählen)

  • Rechenzeichen werden vertauscht

  • Häufiges Verwechseln von links/rechts, hinten/vorne, oben/unten

  • Ergebnisse von Rechnungen können nicht richtig eingeschätzt werden 

  • Schwierigkeiten beim Lesen der Uhrzeit

  • Rechenvorteile werden nicht angewandt

  • Textaufgaben werden falsch entschlüsselt

  • Größenvorstellungen sind häufig unrealistisch

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Was können Sie tun?

Häufig steckt nicht mangelnder Lerneifer hinter den Lernschwierigkeiten, sondern die Tatsache, dass die Grundlagen des Zahlenaufbaus nicht ausreichend verstanden wurden. 

Nicht selten lernen Kinder mit Dyskalkulie vieles auswendig, weil sie die logische Struktur der Mathematik nicht begriffen haben. Sie entwickeln ihre eigenen Rechenstrategien. Dies führt langfrisitg natürlich zu Misserfolgen. Deshalb ist es besonders wichtig dem Kind Unterstützung so früh wie möglich zu bieten, denn auch Kinder mit Dyskalkulie können mit entsprechender Hilfe  die Grundlagen der Mathematik verstehen und beherrschen lernen. 

Ein gezieltes Dyskalklietraining beinhaltet ein Training der Aufmerksamkeit, eine Schärfung der Sinneswahrnehmungen und die Erarbeitung der mathematischen Grundlagen und Rechenstrategien. 

Idealerweise findet das Dyskalkulietraining einmal in der Woche statt. Zusätzlich sollten auch zu Hause kleine Lerneinheiten eingehalten werden, damit sich rasch ein Lernerfolgen einstellt. 

Weitere Ziele des Dyskalkulietrainings sind die Stärkung des Selbstwertgefühls, die Steigerung der Motivation und der Abbau von Schul- und Lernfrust. 

Dyskalkuli
Test - Diagnose - Training

Test - Diagnose - Training

Pädagogische Testung und Training

Informationsgespräch

telefonische Vorinformation (kostenlos)

AFS-Test (zur Feststellung einer Legasthenie oder LRS, Dyskalkulie oder RS)

inkl. ausführlichem Anamnesegespräch,
Austestung mit dem AFS-Test,
individueller Fehleranalyse,
pädagogischem Gutachten und Nachgespräch
230,- Euro

Einzeltrainingsstunden

Legasthenietraining / LRS-Training, Dyskalkulietraining / RS-Training
(50 Minuten)
58,- Euro

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Ablauf der Austestung:

  • Ausführliches Anamnesegespräch

  • AFS-Computertest und Fehleranalyse

  • Besprechung der Testergebnisse

 

AFS – DyslexiaTest:

Der AFS-Test ist ein pädagogisches Computertestverfahren zur Feststellung einer Legasthenie/LRS und/oder Dyskalkulie/Rechenschwäche. Die Testung dauert in etwa 60 Minuten.

Die Kategorisierung ist deshalb wichtig, weil jedes legasthene Kind seine eigene Legasthenie oder Dyskalkulie hat. Mit dem Testverfahren ist es möglich eine Legasthenie von einer LRS abzugrenzen und ermöglicht dem Trainer die notwendige Förderung individuell auf das Kind abzustimmen.

Die Abkürzung AFS bezieht sich auf die drei Bereiche, die getestet werden:

  • die Aufmerksamkeit

  • die Funktionen (= Sinneswahrnehmungen) und

  • die Symptome

Im ersten Teil des Tests wird festgestellt, wie lange und wie gut ein Kind die Aufmerksamkeit halten kann.

Im zweiten Abschnitt geht es darum herauszufinden, ob im Bereich der Sinneswahrnehmungen Defizite bestehen. Dem Alter entsprechend werden die visuelle Verarbeitung (optische Differenzierung, optisches Gedächtnis, optische Serialität), die auditiven Eindrücke (akustische Differenzierung, akustisches Gedächtnis, akustische Serialität) sowie die Raumwahrnehmung getestet.  

Der dritte Bereich des Tests, der Symptombereich, dient der individuellen Fehleranalyse. Hierfür werden verschiedene Schriftproben des Kindes (korrigiert oder unkorrigiert) benötigt. Sollten die vorhandenen Schriftproben nicht ausreichen, ist es notwendig in einer weiteren Testeinheit einen zusätzlichen Rechtschreibtest durchzuführen.

Eine Legasthenie liegt nur dann vor, wenn in allen drei Teilbereichen (Aufmerksamkeit, Sinneswahrnehmungen und Symptome) Defizite festgestellt werden können.

Auf der Grundlage der Testergebnisse wird im Anschluss ein pädagogisches Gutachten erstellt, welches in der Schule vorgelegt werden kann. Die Lehrkräfte haben somit Information darüber, in welchen Bereichen der Schüler Teilleistungsschwächen hat.

Mit Hilfe der Testergebnisse kann in weiterer Folge ein individuelles Trainingsprogramm ausgearbeitet werden. Natürlich wird der aktuelle Schulstoff berücksichtigt und die Förderung immer wieder neu auf das Kind abgestimmt.

 

Das Legasthenie-Training / das Dyskalulie-Training:

Eine Verbesserung der Aufmerksamkeit, der Sinneswahrnehmungen und dadurch der Symptome ist nur durch ein regelmäßiges Training, welches über einen längeren Zeitraum erfolgt, möglich.

Deshalb ist es sinnvoll eine Übungseinheit pro Woche mit dem Trainer durchzuführen, und das Training durch kurze tägliche Übungen (10-15 Minuten) zu Hause zu ergänzen.

Jede Trainingsstunde enthält Übungen zur Schulung der Aufmerksamkeit, der Sinneswahrnehmungen und ein Symptomtraining. Ein abwechslungsreiches Training mit pädagogisch wertvollem Arbeitsmaterial, in welchem viele verschiedene Sinne angesprochen werden, soll zu einer fortlaufenden Verbesserung der Problematik führen.

Aufgrund meiner Tätigkeit als Englischlehrerin ist es mir auch möglich, ein Legasthenietraining für die Fremdsprache Englisch anzubieten.

Lernen mit Erfolg

Wie lernt man erfolgreich? Was benötigt es dazu und wie können Eltern ihre Kinder sinnvoll unterstützen? Verschiedene Bereiche spielen dabei eine wichtige Rolle. Ich helfe Ihnen gerne das Lernpotential Ihrer Kinder zu entfalten. 

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Wahrnehmung und Konzentration

Kinder mit Schwierigkeiten im Bereich der Wahrnehmung und Konzentration haben es im Schulalltag besonders schwer. Eine Fülle von Eindrücken stürmt auf sie ein und es ist ihnen kaum möglich zu unterscheiden, was im Moment wichtig ist – Die Stimme der Lehrerin oder das Auto, das auf der Straße vor der Schule vorbeifährt?

Wahrnehmungs- und Konzentrationsschwächen lassen sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Es handelt sich immer um eine Kombination von verschiedenen Faktoren. Es können die Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane, der Wahrnehmungsprozess und/oder die Verarbeitung der Sinneseindrücke im Zentralnervensystem betroffen sein. Auch umweltbedingte und soziokulturelle Einflüsse spielen bei der Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit eine wichtige Rolle.

Anzeichen:

  • Das Kind ist verträumt und schweift mit den Gedanken immer wieder ab.

  • Es zeigt eine ausgeprägte motorische Unruhe (Zappeligkeit)

  • Impulsivität

  • Dem Kind fällt es sehr schwer sich auf eine bestimmte Aufgabe zu fokussieren.

  • Angefangene Aufgaben werden oft nicht zu Ende gebracht, sondern frühzeitig abgebrochen.

  • Das Kind hat Schwierigkeiten sich zu organisieren und zu strukturieren.

  • Ablenkungen können vom Kind nicht ausgeblendet werden.

  • Die Aufmerksamkeitsspanne ist sehr gering.
     

Die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, sie dabei für eine angemessene Zeit zu halten und den Überblick zu bewahren und sich nicht durch jedes kleine Geräusch ablenken zu lassen und unruhig zu werden, sind Fähigkeiten, die man erlernen kann.

Mit Hilfe gezielter Übungen kann eine Verbesserung der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung und der Denk- und Merkfähigkeit des Gedächtnisses erzielt werden.

Motivation

Lernen beginnt im Kopf! Die richtige Einstellung zum Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg. Motivation und Begeisterungsfähigkeit spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, erfolgreich zu lernen. Der Lernstoff der Kinder ist oft eine große Herausforderung für die Motivation, besonders wenn bereits einige Misserfolge erlebt wurden. Es gilt das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit wieder aufzubauen. 

Wissen über Lernen

Nicht alle Menschen lernen auf die gleiche Art. Es ist wichtig zu wissen, wie Ihr Kind am besten lernt und welche Lernformen am geeignetsten sind. Kenntnisse darüber zu haben, welcher Lerntyp Ihr Kind ist und zu welchen Zeiten die höchsten Leistungen erbracht werden können, ist entscheidend, um effizient und mit den richigen Methoden zu lernen. 

Lern- und Arbeitsstrategien

Wer beim Lernen schnell und effektiv sein möchte, braucht gutes Werkzeug. Wer die richtigen Lerntechniken und Arbeitsstrategien beherrscht, profitiert davon lebenslang. Der Lernstoff und neue Fertigkeiten lassen sich mit den richtigen Methoden wesentlich leichter aneignen. 

Arbeitsplatz

Damit Kinder beim Lernen gut vorankommen, müssen sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Viele Menschen benötigen einen ruhigen Ort, um sich zu konzentrieren. Jede Art von Geräuschen und Unterbrechungen reißt sie aus ihrem Arbeitsfluss. Anderen macht die Stille aber eher zu schaffen. Schickt man sie zum Lernen bzw. Hausübungen machen ins Zimmer, fühlen sie sich eingesperrt, werden unruhig und nervös. Sie  haben ständig das Bedürfnis aufzustehen und sich abzulenken. Man sollte sich also gut überleben, welchen Lernort man für sein Kind wählt.

Entspannung und Stressabbau

Auch Kinder fühlen innere Unruhe, sind nervös oder setzten sich unter Druck. Mit spielerischen Entspannungsübungen fällt die Last von ihren Schultern und sie sind wieder offen und bereit, sich aufmerksam dem Lernstoff zu widmen. 

Zeit- und Lernplanung

Um motiviert und fokusiert lernen zu können, ist es notwendig einen Lernplan zu erstellen. Dieser bietet Orientierung und Übersicht, er gibt Ziele und einen Zeitraster vor. Es ist jedoch nur ein Plan, der zwar "abgearbeitet" werden soll, doch jederzeit angepasst und verändert werden kann, wenn neue Aufgaben oder Anforderungen hinzukommen. Dann müssen Prioritäten neu gesetzt werden 

Bewegung und frische Luft

Unser Gehirn benötigt ausreichend Sauerstoff, um effektiv zu arbeiten. Lege also Lernpausen ein, in denen du dich in der frischen Luft bewegst. Somit wird dein Gehirn optimal versorgt. 

Ernährung und Schlaf

Gesunde Ernährung ist nicht nur für das Gehirn wichtig, sondern für den gesamten Körper. Wichtig ist es auch, während der Lernphasen ausreichend Wasser zu trinken. 

Außerdem benötigt unser Gehirn ausreichend gesunden Schlaf, denn im Schlaf werden Informationen verknüpft, geordnet und abgespeichert. Mit genügend Schlaf bleibt man fit, motiviert und bereit, Neues zu Lernen.

Wahrnehmung und Konzentration
Lernen mit Erfolg
Motivation
Wissen über Lernen
Lern- und Arbeitsstrategien
Arbeitsplatz
Bewegung und frische Luft
Ernährung und Schlaf
Entspannung und Stressabbau
Zeit- und Lernplanung
Integrative Lerntherapie

Was bietet die integrative Lerntherapie?

Die integrative Lerntherapie vereint unterschiedliche Ansätze und Methoden aus der Pädagogik und Psychologie. Im Gegensatz zu Nachhilfekräften betrachten Lerntherapeuten nicht nur das aktuelle schulische Problem, sondern sehen die Lernschwierigkeiten des Kindes in einem größeren Zusammenhang. Die Lerntherapie setzt an den Fähigkeiten des Kindes an und nicht an dem, was nicht gelingt. Daher muss im Stoff oft weit zurückgegangen werden, um auf vorhandenem Wissen und bereits entwickelten Fähigkeiten aufbauen zu können. Die Integration von Bewegungseinheiten, Konzentrationsübungen, Entspannungsübungen etc. bezeichnet einen weiteren Unterschied zur klassischen Nachhilfe.

Haben Kinder und Jugendliche Schwierigkeiten beim Erwerb der Kulturtechniken, des Lesens, Schreibens und Rechnens, und müssen immer wieder Misserfolge und Entmutigungen hinnehmen, führt dies früher oder später zu einem negativen Selbstbild und somit zu einer Stagnation in ihrer Lernentwicklung. Der Aufbau von Vermeidungsstrategien, Angstblockaden, psychosomatische Beschwerden, aggressives Verhalten oder sozialer Rückzug sind häufig die Folgen.

Diese Problematik führt oftmals zu einer Überforderung auf Seiten der Eltern, es beginnen Schuldzuweisungen, erhöhter Druck, Überbesorgtheit und Schuldgefühle. In der Familie kommt es immer wieder zu Streitigkeiten und somit hat sich das Lernproblem des Kindes auf das familiäre Umfeld ausgeweitet.  

Auch wenn die Schule diesen Schwierigkeiten Verständnis entgegenbringt, so kann im Rahmen der schulischen Fördermaßnahmen den Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend gerecht werden.

Die integrative Lerntherapie hat Interesse an einer ganzheitlichen Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit. Ziel ist es, den Teufelskreis aus Misserfolgen, Demotivation und Entmutigung zu durchbrechen und eine positive Lernstruktur aufzubauen. Das Kind soll lernen durch eigene Anstrengung Erfolge zu erzielen. Dies trägt zur Stärkung des Selbstwertgefühls bei und ermöglicht, dass eine positive Grundhaltung dem Lernen gegenüber aufgebaut werden kann.

Ziele der integrativen Lerntherapie:

  • Aufbau einer positiven Lernstruktur

  • Stärkung des Selbstvertrauens

  • Entdecken der eigenen Potentiale und Aufbau einer Erfolgszuversicht

  • Schließen von Lernlücken

  • Erarbeitung von Lernstrategien und Arbeitstechniken.

Angebot

Durch professionelle Unterstützung kann man Stärken und Schwächen erkennen und Lernschwierigkeiten überwinden. 

Als diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin biete ich ein individuelles Legasthenie- und Dyskalkulietraining für Kinder und Jugendliche an.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Mittelschullehrerin und meiner Ausbildung zur Integrativen Lerntherapeutin ist es mir auch möglich, ein spiezielles Lerntraining für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lernschwierigkeiten anzubieten. Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen, Motivationsförderung, Lern- und Arbeitsstrategien, Zeit- und Lernplanung, Entspannungsübungen sowie Arbeitsplatzgestaltung können Bestandteile eines individuellen Lerntrainings darstellen.

Vorschultraining

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Um das Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen und den Anforderungen der Schule entsprechen zu können, müssen verschiedene Wahrnehmungsbereiche wie Hören, Sehen, Raumorientierung gut ausgebildet sein. Bemerkt man Defizite, sollte so früh wie möglich eine Förderung veranlasst werden. Mit Hilfe des pädagogischen Sinneswahrnehmungstests können wichtige Erkenntnisse gewonnen werden und für ein gezieltes Training herangezogen werden. Mit Spielen und Übungen können Defizite behoben und der Schuleintritt erleichtert werden. 

Legasthenietraining

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In jeder Trainingseinheit werden Aufmerksamkeitsübungen sowie Übungen zur Förderung der Sinneswahrnehmungen und ein Rechtschreibtraining durchgeführt. Die Aufgaben werden individuell auf die Bedürfnisse des Kindes angepasst und sollen somit zu raschen Erfolgen führen. 

Legasthenietraining in Englisch

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Neben der Aufmerksamkeitsförderung und der Schärfung der Sinneswahrnehmungen sind Vokabellernen, die Grammatikarbeit sowie Hör- und Leseverstehen Schwerpunkte in der Förderarbeit.  Spezielle Strukturierungshilfen und Übungstechniken helfen dem Kind schnellstmöglich Lernerfolge zu erzielt und die Lernmotivation aufrecht zu erhalten. 

Dyskalkulietraining

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Das Dyskalkulietraining besteht aus einem Aufmerksamkeitstraining, Übungen zur Schärfung der Sinneswahrnehmungen beim Rechnen und der Erarbeitung der mathematischen Grundfertigkeiten und effektiven Rechenstrategien. Mathematische Grundlagen werden gefestigt, damit das Kind dem schulischen Mathematikunterricht wieder folgen und neue Inhalte selbstständig und erfolgreich bewältigen kann. 

Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining

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Im  Zuge des Konzentrationstrainings lernen Kinder und Jugendliche ihre Gedanken besser zu steuern. Sie trainieren die Fähigkeit ihre Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, sie dabei für eine angemessene Zeit zu halten und den Überblick zu bewahren. Die Genauigkeit der Wahrnehmung und das eigene Arbeitstempo spielen dabei eine große Rolle. Verbale Selbstinstruktion und Selbstreflexion sind wesentliche Trainingselemente.  

Lerntraining

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Schwerpunkte des Lerntrainings sind die Erarbeitung verschiedener Lern- und Arbeitsstrategien, die Analyse des individuellen Lernverhaltens (Lerntypenanalyse), Stärkung des Selbstwertgefühls, Aufbau von Motivation, Arbeitsplatzgestaltung, Zeit- und Lernplanung und Entspannungsübungen.

Angebot
Vorschultraining
Legasthenietraining
Legasthenietraining in Englisch
Dyskalkulietraining
Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining
Lerntraining
Über mich

Diplomierte Legasthenietrainerin EÖDL

Diplomierte Dyskalkulietrainerin EÖDL

Integrative Lerntherapeutin IFLW

Englischlehrerin

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1998       Matura an der Handelsakademie in Amstetten

2002       Abschluss an der Pädadogischen Akademie in Wien

ab 2002  Lehrerin an der Kooperativen Mittelschule in Wien Wiesberggasse

ab 2010   Lehrerin an der Vienna Bilingual School

ab 2012   Lehrerin an der Neuen Mittelschule in Oberwaltersdorf

2020       Ausbilung zur Integrativen Lerntherapeutin IFLW

2021        Ausbildung zur Diplomierten Legasthenietrainerin EÖDL

2022       Ausbildung zur Diplomierten Dyskalkulietrainerin EÖDL

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Kontakt

Sabine Kretzmann, BEd.

www.lernenmiterfolg.net


7033 Pöttsching, Hintergasse 2


lernenmiterfolg@hotmail.com

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